Frejus

In der fruchtbaren Argens- Ebene zwischen dem Esterei- und Maurengebirge. Familiäres Touristenzentrum mit Römerruinen und ausreichendem Eigenleben, daher das ganze Jahr etwas los. Wird besonders bei Campingurlaubern immer populärer.

Der Ortskem von Frejus mit provencalischem Flair, - ansonsten eher provinzstädtisch. Im Zentrum viele Boutiquen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitvergnügen. Der Nachbarort Saint-Raphael, angeschmiegt ans Esterelgebirge, besitzt feinsandige und gepflegte Strande. Viel Flair, bis Boulouris bildet er das bourgoisere Villenviertel der Stadt.

Nach Willen der Stadtväter soll der Tourismus gefördert werden durch rege Bautätigkeit: Jachthafen, Hotels und Appartementhäuser. Studiert man die Immobilienangebote in den Schaufenstern der Makler, so befindet sich die Stadt im Umbruch. Mal sehen, was aus Frejus/St. Raphael noch wird.

Kein Geringerer als Julius Cäsar stiftete dem alten ligurischen Ort einen Markt (etwa 49 v.Chr.) und somit den Namen "Forum Julii". 10 Jahre später ließ es der künftige Kaiser Augustus zu einem der wichtigsten Flottenstützpunkte Roms ausbauen, um seine spurtstarken und wendigen kleinen Galeeren zu beherbergen, welche die plumpen Kriegsschiffe des Antonius und seiner Cleopatra in der Schlacht von Acüum (31 v.Chr.) besiegten. Bei diesem Seegefecht erbeutete er 3oo Galeeren, die in dem großen Hafen stationiert wurden. Für römische Legionärsveteranen wurde Frejus eine Kolonie. Nach ihrer Entlassung erhielten sie hier römisches Bürgerrecht, Land und Geld.